Mario

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Mario liebt alles was Knöpfe hat oder Geräusche macht, wenn man drauf haut. So hat er bereits in jungen Jahren begonnen das Besteck des Mittagessens als Drum-Sticks und den Teller als Trommel zu mißbrauchen. Die dadurch entstandenen Scherben brachten ihm das Glück, zum Geburtstag ein Schlagzeug geschenkt zu bekommen. In den Anfängen war von Rhythmik noch nicht viel zu hören. Man versuchte ihm das Schlagzeug wieder abzunehmen und ihn mit einer Triangel zufrieden zu stellen. Dies sorgte jedoch für sehr großen Unmut. Genervt von dem ewigen „Ich will mein Schlagzeug zurück“-Geschrei, gab man ihm seine Trommeln zurück. Für seine ersten Übungen mussten Kassettenaufnahmen von „Marianne und Michael“ und den „Wildecker Herzbuben“ her halten. Doch sein Musikgeschmack besserte sich nach und nach. Er versuchte sich während der Schulzeit in der Schülerband (einige Generationen nach Leuni) und verunsicherte nach dem Abschluss die Musiker in der Band OldiEmotions. Hier spielte er alte Rockklassiker – Stücke von Creedence Clearwater Revival, ZZ-Top, den Stones, etc. Wenig später wurde er fester Bestandteil der TOP40-Band „No Limits“, mit denen er knapp 10 Jahre vorwiegend im Westerwald tourte. Seit dem Frühjahr 2014 rockt Mario bei Streugut und versucht seiner beiden linken Hände Herr zu werden. Sein Arzt sagt, die Streugut-Therapie sei genau die richtige für ihn. Getreu dem Motto „Wann spielt die Band heute Abend? – Einen halben Beat hinter dem Schlagzeuger“ hat er die Hoffnung, irgendwann einmal Rhythmusgefühl zu entwickeln, bis heute nicht aufgegeben.